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Rezeptideen kein Zucker/ kein Weizen

#1 Omelette mit Champignons, Paprika und Zucchini dazu Süßkartoffeln aus dem Ofen

Zutaten für 4 Personen:

– 6 Eier

– 100 ml Hafermilch

– ein paar Leinsamen

– evtl. 100 g Dinkelmehl

– 1 große Zucchini

– 1 rote Paprika

– ca. 100 g Champignons

– 2 große Süßkartoffeln

– Gemischte Kräuter (TK o. frisch)

– Salz, Pfeffer, Curry

– Öl

Zubereitung:

Die Süßkartoffeln längs vierteln, mit Salz, Pfeffer und Curry würzen, ein bisschen Olivenöl drüber und ab in den Ofen (ca. 180 Grad Heißluft).

Dann das ganze Gemüse (Paprika, Zucchini und Champignons) klein schneiden und entweder in der Pfanne mit Knoblauch, Salz und Pfeffer in Olivenöl garen oder mit den Süßkartoffeln in den Ofen für ca. 30 min.

Danach die Eier, die Milch, das Dinkelmehl, Pfeffer, Salz und die Leinsamen mit dem Rührgerät glatt und schaumig rühren. Dann jeweils eine Schöpfkelle von der Masse auf niedriger Temperatur in Öl in einer Pfanne braten. Den Deckel am besten schließen. Sobald die Masse fest ist und schon etwas braun unten ist einmal wenden bis beide Seiten goldbraun sind. Die Masse ergibt ca. 5 Omelettes. Diese können im Ofen warm gehalten werden, bis alles fertig ist.

Am Schluss das Gemüse auf dem Omelette im Teller verteilen und die Süßkartoffeln dazu essen.

Wir haben diese Kombi zum Abendessen gegessen und die ganze Familie war begeistert. Besonders der Knoblauch und die Champignons mit den Süßkartoffeln zaubern einen herrlichen Geschmack.

#2 Haferwaffeln

50 g Maisstærke
Backpulver
3 Eier
400 g gemahlener Hafer
200 g Quark
Ca. 300 ml Hafermilch
Ca. 3 El Ahornsirup
2 reife Bananen
Zitronenschale gerieben

Kokosöl

Zubereitung:

Alle Zutaten am besten mit einem Rührgerät mischen und schön schaumig rühren. Danach das Waffeleisen mit Kokosöl einfetten, dann immer eine Schöpfkelle von der Masse reingeben.

Die Waffeln schmecken super mit Naturjoghurt, Honig oder Ahornsirup und Früchten. Oder einfach mit Bio Apfelmark ohne Zucker.

#3 Roggenvollkornbrot mit Frischkäse, Kräutern und Cherrytomaten

Zutaten:

– Roggenvollkornbrot

– Frischkäse

– Cherrytomaten

Zubereitung:

Das Roggenvollkornbrot soll ohne Zuckerzusätze und ohne Weizen sein. Z.B. eignet sich das von Alnatura. Frischkäse auf’s Brot streichen. Kräuter draufstreichen, entweder TK oder wenn vorhanden frische Kräuter. Isst sich gut mit Cherrytomaten oder auch anderem Gemüse.

#4 Süßer Apfel-Quarkauflauf mit Dinkelgrieß

Zutaten
  • für eine kleine Auflaufform:
  • 1 Ei
  • 250 g Quark
  • 40 g Dinkelgrieß
  • 1 TL Backpulver
  • 2 Äpfel
  • Rosinen, Mandelblätter (ggf. Zimt)
  • 1 Esslöffel Honig
Zubereitung
  1. Backofen auf 175 Grad (Umluft) vorheizen
  2. Äpfel schälen und klein schneiden
  3. alle Zutaten miteinander vermengen und in eine Auflaufform geben
  4. ca. 30 min backen (bei doppelter Menge bitte die Backzeit verlängern)

#5 Schoko Bananenkuchen

Zutaten:

– 2-4 reife Bananen

– 200 g Dinkelmehl

– 1 Pck. Natron

– 1 Pck. Backpulver

– 100 g Butter

– 200 ml Hafermilch

– 100 g Haselnüsse

– 2 Eier

– evtl. Vanille- u./ o. Zitronenextrakt

– ca. 100 g Kakao

– ca. 8 EL Honig oder Ahornsirup

Die Maßangaben sind alle ungefähr, die Masse soll einfach am Ende zähflüssig sein. Nach Belieben kann das Dinkelmehl, die Butter u. das Ei sogar nach einem anderen Rezept weggelassen, dann muss alles aber püriert werden. Allerdings habe ich für den abgebildeten Kuchen tatsächlich alle angegebenen Zutaten verwendet. Dabei kommt der Kuchen schön saftig und lecker raus.

Zubereitung:

Alles, außer den Bananen zu einem zähflüssigen Teig anrühren. Die Butter in der Mikrowelle z.B. schmelzen; einen Teil zum einfetten der Form nehmen. Den Rest in die Masse rühren. Am Ende die Bananen mit einer Gabel zerdrücken und ebenfalls in die Masse einrühren.

Bei ca. 175 Grad Heißluft 1h backen.

Die Maßangaben sind alle ungefähr, die Masse soll einfach am Ende zähflüssig sein. Nach Belieben kann das Dinkelmehl, die Butter u. das Ei sogar nach einem anderen Rezept weggelassen, dann muss alles aber püriert werden. Allerdings habe ich für den abgebildeten Kuchen tatsächlich alle angegebenen Zutaten verwendet. Dabei kommt der Kuchen schön saftig und lecker raus.

#6 Quinoa-Tomatensuppe mit Gemüse und Feta

Zutaten:

– 200 ml Tomatenmark

– 200 g Quinoa

– 3 große Tomaten

– 1 Paprika

– 1 kleine Zucchini

– 2 Knoblauchzehen

– evtl. eine Stange Lauch

– TK-Kräuter

– 100g Feta

– Salz, Pfeffer, Curry, Tomaten- oder Paprikagewürz

– evtl. Chili, wer es schärfer möchte

– Butter oder Öl

Zubereitung:

Den Knoblauch und Lauch in etwas Butter andünsten. Danach die Tomaten, Paprika und Zucchini in kleine Würfel schneiden und dazu geben. Nebenbei das Tomatenmark in einem extra Topf in etw. Öl erhitzen, nach ein paar Minuten etw. Wasser hinzufügen und den Quinoa darin ca. 30min. kochen. Wenn der Quinoa weich genug ist zum Gemüse dazu geben und nochmals ein paar Minuten alles zusammen kochen und die Gewürze dazugeben. Am Ende den Feta in kleine Würfel schneiden und zur Suppe servieren.

Kann am nächsten Tag evtl. auch kalt auf Arbeit gegessen werden.

#7 Dinkel-Quiche mit Gemüse

Zutaten:

Teig:

• 200 g Dinkelmehl

• 80 g Butter

• 1 Ei

• 1/2 Tl Salz

• 1 EL Salz

Füllung:

• Brokkoli

• Champignons

• evtl. Lachsfilet

• 2 Zehen Knoblauch

• evtl. eine Stange Lauch

• 1 EL Butter

• Salz, Pfeffer, Muskat

• 150 ml Milch

• 2 Eier

• TK Kräuter

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Kein Zucker/ Kein Weizen – 1. Tag

So, ich fasse Mal meinen/ unseren Tag ohne Zucker und ohne Weizen zusammen:

Heute Morgen zum Frühstück hatten wir leckere selbstgebackene Haferwaffeln, die ich Gott sei Dank gestern schon vorbereitet hatte und wir heute Morgen nur noch in den Toaster werfen mussten. Dazu gab es Naturjoghurt mit Honig und verschiedenen Früchten.

Hier ein Link zum Rezept: https://pin.it/em7au36lffk4va

Die Herausforderung war erst,dass ich dachte wir könnten Apfelmus einfach dazu essen, beim Inhaltststoffcheck war natürlich Zucker dabei. Dann, wie gesagt, habe ich mich für Joghurt und Obst entschieden Orangen, Kiwis und 🤫 Ananas aus der Dose, wo natürlich Zucker enthalten war, aber dieser kleine Rest war noch im Kühlschrank und wollte ich nicht wegwerfen. Ich habe eigentlich gestern so weit es ging versucht alle nicht erlaubten Dinge vom Kühlschrank noch zu verwerten. 😜 Das zeigt mir, dass eine gewisse Vorbereitungszeit für diese Challenge echt zu empfehlen ist. Aber ich möchte nicht zu eng mit dem Ganzen sein und uns die Möglichkeit geben hineinzuwachsen, sprich was verderben würde brauchen wir noch auf oder lasse ich die Kinder essen, da ich mit ihnen bei dieser Challenge sowieso nicht zu strikt sein möchte. Aber trotz allem war es ein gelungenes Frühstück, wo die Mädels hauptsächlich scharf auf die frischen Kiwis waren, was nicht unbedingt immer der Fall ist. Wir haben also es geschafft gesunde Ernährung einmal mehr zu fördern und ich habe mich richtig gut und fit danach gefühlt. Wahrscheinlich einfach der Erfolgsfaktor und Begeisterung 😌.

Nach dem Gottesdienst tranken wir einen Kaffee mit Honig (den gab es Gott sei Dank dort zur Auswahl).

Auf der Fahrt zurück gab’s die restlichen Waffeln und Pellkartoffeln (haben wir sonntags immer dabei, da unser jüngstes Kind kein Brot isst und wir sonntags meistens Brunchen und das Mittagessen dann auslassen und Kartoffeln gehen immer bei Charlotte). Trotzdem kamen wir alle ganz hungrig nach Hause. Mein Mann hat sich gleich die Reste ‘Fufu’ gemacht, was in Nigeria eigentlich eher aus Yam, Mais oder Maniok besteht, unsere deutsche Variante ist aber ein Mix aus Kartoffel Püree und Hartweizengrieß. Hm, hier Mal wieder ne Ausnahme. Für’s nächste Mal versuchen wir vorher Yam- oder Maismehl zu besorgen. Ich habe dann noch schnell einen Kartoffelauflauf mit Gemüse (Reste) gemacht und ein neues Linsenrezept ausprobiert, was richtig gut allen geschmeckt hat. (Hier der Link für den Linsen-Curry:https://pin.it/juyt4zk55embty )

Außerdem habe ich ein Brot selbst gebacken, das hauptsächlich aus Nüssen besteht, keine Hefe, kein Mehl. Und es braucht eigentlich auch keinen Salz oder wenn nur ganz wenig! (hier das Rezept: https://pin.it/xdp7fmoi5jr5wc).

Leider habe ich die Mengenangaben eher nach Gefühl gemischt, als alles genau ab zu wiegen und im Endeffekt zerbröselt das Brot jetzt ein bisschen, aber schmecken tut es jedenfalls gut und es sättigt mega! Achtung: keine Wurst ist erlaubt. In allen Würstchen, Salami und Schinken was wir zu Hause haben ist Dextrose drin, sprich versteckter Zucker.. was mach ich jetzt nur damit? Einfrieren? Verschenken? Wer sie will melde sich bitte bei mir 😁, bevor wir wieder ne Verwertungsausnahme machen müssen.

Fazit: Ein guter Start in die Challenge mit ein paar Anfangsschwierigkeits Ausnahmen. Ein paar Gelüste nach Süßigkeiten zwischendurch. Wahrscheinlich hätte ich an einem normalen Tag das nicht so stark gehabt, wenn das Verbot nicht ist. (Eine Birne zu essen hat Mal geholfen). Es ist also ein Kampf, wo ich mich echt disziplinieren muss. Aber ich bin momentan noch voll motiviert neue Rezepte auszuprobieren. Lust bekommen mit zu machen?

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Eisköniginnen Fondant Torte mit Puddingfüllung

Ich präsentiere hier meine Eisköniginnen Fondant Torte mit Vanille-Puddingfüllung, sowie Mandarinen/Orangenstücke und Schokoladen-Ganache

Unsere Tochter hat sich einen Anna&Elsa Kindergeburtstag gewünscht, da musste die Torte natürlich auch dazu passen. Ich bin eigentlich kein großer Fan von Fondant und Buttercreme, da mir das eigentlich zu süß ist, aber in dem Fall hab ich mich Mal an eine selbst zusammengestellte Variante gewagt. Betone, das ist meine erste Fondanttorte. Ich war erst überrascht über den Aufwand,als ich gelesen habe man braucht ne Ganache usw. Muss aber sagen, nachdem ich mich gut vorbereitet hatte und zwei Tage eingeplant hatte, ist die Torte gut gelungen, ich hatte Freude beim Backen, v.a. mit dem Fondant,sie hat geschmeckt (nicht zu süß) und sie war natürlich der absolute Hingucker!

Zum Rezept:

Für die Springform (Ø 26 cm):
etwas Fett
Backpapier

All-in-Teig:
150 g Weizenmehl
3 gestr. TL Backpulver
125 g Zucker
1 Pr.Salz
3Eier (Größe M)
150 g weiche Butter oder Margarine
1 Pck. Vanillin-Zucker

Pudding-Füllung:
2 Pck. Puddingpulver Bourbon-Vanille
80 g Zucker
800 mlMilch
1 Becher Crème fraîche Classic (150 g)

Wer mag kann in die Puddingfüllung noch ne Dose mit Mandarinen und Orangenstücken machen.

Zum Verzieren:
etwa 250 g Dekor-Fondant Weiß
etwa 250 g Fondant blau

Ganache

Zutaten:
400 g weiße Schokolade
300 g Sahne

Für die Springform (Ø 26 cm):
etwasFett
Backpapier

Vorbereiten:
Springform fetten und mit Backpapier belegen. Backofen vorheizen.

Ober-/Unterhitze: etwa 180°C

Heißluft: etwa 160°C

All-in-Teig:
Mehl und Backin in einer Rührschüssel mischen. Übrige Zutaten hinzufügen und alles mit einem Mixer (Rührstäbe) kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe 2 Min. zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig in der Springform glatt streichen. Form auf dem Rost in den Backofen schieben.

Einschub: unteres Drittel

Backzeit: etwa 30 Min.

Boden aus der Form lösen, auf einen mit Backpapier belegten Kuchenrost stürzen und erkalten lassen.

Pudding-Füllung:
Puddingpulver mit Zucker mischen. Nach und nach mit 150 ml von der Milch glatt rühren. Übrige Milch aufkochen, vom Herd nehmen und angerührtes Pulver einrühren. Pudding mind. 1 Min. kochen. Crème fraîche oder Frischkäse unterrühren und auf dem Kuchen verteilen. Wer mag kann jetzt noch ein paar Mandarinen und Orangenstücke drauf machen.

Oberen Boden auflegen und leicht andrücken. Pudding in dem Kuchen erkalten lassen. Danach Tortenring entfernen.

Ganache Zubereitung:

Ein Tag, bevor die Torte verzehrt werden soll: Am Vorabend die Sahne bei mittlerer Hitze aufkochen, die Schokolade in kleine Stücke hacken und in eine große Rührschüssel geben. Die heiße Sahne darüber schütten, zwei bis drei Minuten warten und dann mit einem Löffel umrühren, bis die Schokolade geschmolzen ist. Die Ganache dann über Nacht in den Kühlschrank stellen. Außerdem können jetzt auch schon die Blüten hergestellt werden.

Am Tag, an dem die Torte verzehrt werden soll:
Die Ganache mit dem Handrührgerät zu einer streichfähigen Masse aufschlagen, dann die Torte mit der Masse bestreichen. Der obere Teil wird nun mit Ganache bestrichen und rundherum wird die Torte ebenfalls in Ganache gehüllt.

Zum Schluss wird der Fondant in Anteilen weich geknetet und auf Puderzucker (die Arbeitsfläche, der Rollstab und die Hände müssen penibel sauber sein, man sieht jeden kleinen Fussel auf der Oberfläche) rund mit einem Durchmesser von ca. 60 Zentimetern ausgerollt. Jetzt kommt der aufregendste Teil: Ich habe mich beim Backen und eindecken der Torte an folgenden Seiten orientiert:

Zitronenkuchen mit Himbeergelee und weißer Schokolade
https://dreierlei-liebelei.de/fondant-torte-fuer-anfaenger/

Wiener Kuchen
https://verflixteralltag.de/2016/06/backe-backe-kuchen-oder-wiebke-versuc/

https://dierabenmutti.de/2017/08/23/meine-erste-fondant-torte-im-elsa-style/

Fondant Torte mit Puddingfüllung
https://www.oetker.de/rezepte/r/torte-mit-ananas-pudding-fuellung.html.

Außerdem gibt es auf Pinterest tolle Vorschläge für den Fondant für eine Anna&Elsa Frozen Torte.

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40-Days-Challenge: Zucker- und Weizenfreie Ernährung

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Vor ein paar Wochen hat mich eine Freundin besucht, die gerade Zucker und Weizen fastete. Dadurch bin ich zum ersten Mal darauf aufmerksam geworden. Klar, mein erster Gedanke war, wow, niemals, was bleibt dann noch übrig zu essen und wird man von einer zucker- und weizenfreien Nahrung auch satt. Außerdem ist das wahrscheinlich viel zu kompliziert und mit Mann und zwei Kleinkindern bestimmt nicht umzusetzen. Es hat mich aber beeindruckt zu hören, dass durch eine zucker- und weizenfreie Ernährung man viel fitter ist, mehr Energie hat und weniger Schlaf braucht. Außerdem verspricht es viele weitere attraktive Nebenwirkungen wie Kalorienverlust, schönere Haut und sowieso eine bessere Gesundheit. Irgendwie möchte ich der Frühjahresmüdigkeit entfliehen und habe es momentan satt nach dem Naschen mich so erschlagen zu fühlen. Außerdem nutze ich gerne die christliche Fastenzeit, um auf ungesundes in meinem Leben zu verzichten und mich mehr mit gesundem zu füllen, oder in dem Fall auch mehr Energie für andere Dinge zu haben wie zum Beispiel zum Lesen, anstatt mit einer Chipspackung einen Film schauen. Als ich mich in dieses Thema eingelesen habe, sind mir ganz viele einladende Rezepte begegnet, was mich wirklich letztendlich motiviert hat, diese zucker- und weizenfreie Ernährung mal in einer 40-Days-Challenge auszuprobieren. Ich könnte sowieso ein bisschen Abwechslung von unseren gewohnten Alltagsrezepten und Essgewohnheiten gebrauchen. Außerdem leidet unsere jüngste Tochter an Neurodermitis und ich weiß, dass sie auf zuckerhaltige Produkte, Gluten und Kuhmilch sensibel reagiert. Das ist eine weiterer Faktor, warum ich denke, dass diese Challenge uns als komplette Familie gut tun wird.

Vorab Links, die euch auf Blogseiten führen, wo etw. mehr über “Phänomen” Zucker und Weizen erklärt wird:
http://blog.natuerlichnadine.de/so-esse-ich-fastenzeit-kein-zucker-kein-weizen/
https://sevenandstories.net/column/ploetzlich-weizen-und-zuckerfrei/

Damit eine Challenge, ein Verzicht erfolgreich gelingen kann ist es immer wichtig sich seine eigene Motivation deutlich zu machen und zu überlegen wie es umgesetzt werden kann.

Deswegen folgende Tipps (https://www.4yourfitness.com/blog/antiweicker-reloaded-weizenverzicht#more-6293):

  • Frage dich nach deinem Warum!
    Wieso möchtest du an der Challenge teilnehmen? Was erwartest du dir davon? Behalte dein Warum immer im Hinterkopf, es ist eine große Motivationsquelle und vor allem dann wichtig, wenn es mal nicht richtig rund läuft.
  • Bewusst einkaufen!
    Achte beim Einkaufen darauf, den Inhalt der Nahrungsmittel zu kennen. Das machst du, indem du die Nährstoffangaben am Etikett liest. Und Achtung: Zucker heißt nicht immer nur Zucker, sondern auch mal Glukosesirup, Fruktosesirup, Maltosesirup, Invertzuckersirup, Dextrose, Maltodextrin, natürliche Fruchtsüße, etc. Lass dich nicht täuschen und halte dich auch von Süßstoffen (Aspartam, Acesulfam, etc.) fern! Noch mehr Tipps für einen gesunden Einkauf findest du hier.
  • Trinke viel Wasser!
    Das hilft dir dabei, Heißhunger auf Süßes zu vermeiden. Infos zum Wasser trinken in diesem Artikel.
  • Baue dir neue, gesunde Gewohnheiten auf!
    Das hilft dir dabei, alte Routinen wie den gesüßten Kaffee mit Kuchen zu umgehen. Tipps dazu bekommst du hier.
  • Schlafe ausreichend!
    Wenn du nicht ausgeschlafen bist, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass du Heißhunger auf Süßes bekommst. Mehr Infos dazu und Tipps um den zügellosen Appetit auf Süßes zu vermeiden, bekommst du hier.
  • Iss ausreichend eiweißhaltige Lebensmittel!
    Mehr Infos dazu findest du in meinem Blogartikel über ausgewogene Ernährung. Damit erhöhst du dein Sättigungsgefühl.
  • Setze auf jede Menge Gemüse und Obst!
    Mit richtigen Lebensmitteln kannst du dein Verlangen nach Süßen auch stillen. Du wirst dich mit der Zeit daran gewöhnen, zum Apfel statt den Gummibärchen zu greifen, wenn du Lust auf Süßes hast.
  • Wähle dein Level richtig aus!
    Es könnte schwierig werden, wenn du gleich mit dem Master-Level beginnen möchtest, obwohl Weizen und Zucker derzeit Hauptbestandteil deiner Ernährung sind. Taste dich langsam heran, dann hast du auch weniger bis keine Probleme mit Entzugserscheinungen wie Kopfweh oder Müdigkeit.

Es geht nicht darum, sein Leben lang keinen Zucker und Weizen mehr zu essen.

Bei der Challenge geht es darum, deine Essgewohnheiten zu hinterfragen, deine Komfortzone zu verlassen und neue Ernährungsgewohnheiten mit echten Lebensmitteln zu entwickeln.

Also ich mache die 40-Days-Challenge vom 10.03.-19.04.19 (Karfreitag), sozusagen während der christlichen Fastenzeit . Machst du mit? Gerne können wir uns hier über weitere hilfreiche Artikel, Seiten, Rezepte etc. austauschen. Ich bin gespannt.

Vorab schonmal ein paar Links zu ein paar Rezepten und weiteren Tipps und Informationen, die ich auf Pinterest zu dem Thema gefunden habe:

https://pin.it/icqfo3wwquklpd

Außerdem mehr zu dem Thema, wie es uns in der Challenge geht und Rezepte die wir ausprobieren hier auf meinem Blog 😉.

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Fortsetzung: Das richtige Maß

Sprüche 16,11:

Der HERR will, dass Waage und Gewichte stimmen, denn er selbst hat diese Ordnung aufgestellt. (HFA)

Heute Morgen, als ich Sprüche 16 in der Bibel gelesen habe und v. a. auf Vers 11 gestoßen bin, habe ich mich an meinen Blogeintrag über ‘das richtige Maß’ von vor gut einem Jahr erinnert.

Und vor ein paar Tagen habe ich einen Blogeintrag ‘Zu viel – zu wenig’ auf der Seite vom Gospel Forum gelesen, der dieses Thema perfekt zusammenfasst. Im Folgenden einen Link dazu: https://blog.gospel-forum.de/2018/06/27/zu-viel-oder-zu-wenig/
Kann ich nur empfehlen zu lesen.

Wir leben in einer Zeit und Gesellschaft, wo es gar nicht so einfach ist das richtige Maß von so vielem zu finden und die Balance zu halten. Die Anforderungen im Beruf, Schule, Ausbildung sind enorm, d. h. Die Arbeit/ der Alltag kann sehr hart und herausfordernd sein (Belastung) und gleichzeitig gibt es so viele Enntspannungsmöglichkeiten (Entlastung) wie wohl nie zuvor, aber trotzdem scheint es nicht so einfach zu sein in einem körperlichen, seelischen und geistlichen Gleichgewicht zu bleiben.

Und selbst dem Anspruch als Mutter heutzutage gerecht zu werden fällt so enorm schwer. V. a. die Zeiten, wenn die eigenen Kinder noch so klein und abhängig sind. ‘Es braucht ein ganzes Dorf um ein Kind zu erziehen’, wie ein afrikan. Sprichwort heißt, doch inwieweit wird das in unserer Gesellschaft gelebt? Ein Thema für weitere Blogbeiträge…

Doch mich ermutigt der Bibelvers in Sprüche 16,11, dass Gott, unser Schöpfer, ER selbst Ordnung und Maß erschaffen hat, und ER hat uns viele hilfreiche Tipps in seinem Wort zur Verfügung gegeben, die uns helfen können das richtige Maß täglich, in jeder Lebenslage zu finden. Nebenbei bringt SEIN Wort Leben, Hoffnung, Ruhe und Frieden. Sein Geist führt uns zum Weg des Lebens und kann uns somit im Alltag auch immer wieder aufzeigen und inspirieren, was jetzt dran ist und was gut für einen ist. Möge unser himmlischer Vater helfen immer mehr darin zu wachsen was es heißt die Waage zu halten und mögen wir immer wieder mit Gottes Hilfe aufstehen wenn wir das Gleichgewicht verloren haben.

Ich Blicke so dankbar zurück, wie ich im letzten Jahr, seit meinem letzten Blogeintrag über dieses Thema, so viel dazu gelernt habe und mehr kennenlernen durfte, was mir Gleichgewicht gibt. Wie ist deine Erfahrung mit diesem Thema ‘das richtige Maß’ und was hilft dir die Waage zu halten?

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Du bist UNBESCHREIBLICH…

Identität in Jesus ist mittlerweile ein geläufiges Thema in unseren christlichen Reihen. Meistens geht es darum zu beschreiben wer wir sind in IHM, wie heilig, gerecht, erkauft, geliebt etc. wir sind Das ist genial! Gott sieht uns so und durch den Preis den Jesus am Kreuz bezahlt hat dürfen wir sogar Gottes Kinder heißen. Ich darf SEINE Tochter sein, SEINE Königstochter und habe dabei ein himmlisches Erbe erhalten. Die Autorität zu regieren und in Jesu Namen Mächte zu binden, zu heilen etc. Soo genial!

Aber weißt du was? Gott möchte dir heute sagen, du bist MEHR als das! Eigentlich bist du UNBESCHREIBLICH! Warte mal, Gott ist unbeschreiblich! Aber ich? In der Welt werden uns verschiedene Namen gegeben und wir werden schnell in alle möglichen Schubladen gesteckt. Schnell werden wir über unser Aussehen definiert, über unseren Beruf, was wir machen und in was für eine Familie wir geboren sind. Von klein auf hören wir, du bist dick, dünn, intelligent, brav, verrückt etc. Und im Laufe der Jahre basteln wir uns selbst zusammen, anhand was uns Menschen genannt haben, wer und wie wir sind. Manches kann ganz schön verdreht sein und manche Namen die wir einst geglaubt haben versuchen wir mühsam abzuschütteln, da wir erkannt haben, dass es nur Lügen sind.

Jeder Mensch stellt sich die Frage im Erwachsenenwerden: Wer bin ich. Hast du jemals Gott gefragt wer du bist? In meiner Jüngerschaftsschule von Ywam wurde uns die Frage gestellt. Die Antworten waren gleich parat, ich bin ein Königskind oder andere haben ihren Vornamen oder auch ihre Nationalitionalität gesagt. Aber der Sprecher hat all diese Antworten nicht akzeptiert. Und hat aber auch nicht locker gelassen weiter zu fragen. Einige von uns wurden nervös, weil wir nicht die richtige Antwort für den Sprecher finden konnten. Und weißt du was, er hat sie uns nie gegeben, sondern er wollte es uns selbst herausfinden lassen. Interessant, dass wir denken, wir sind immer gleich Antworten schuldig wenn wir mit Fragen konfrontiert werden. Ich lerne da gerne von Jesus, der auf die meisten Fragen mit Gegenfragen geantwortet hat, aber das wäre jetzt eher ein anderes Thema…. Wer bist du?

Ehrlich gesagt, habe ich mir lange Zeit schwer getan diese Frage zu beantworten. Und in Predigten bin ich immer auf dasselbe gestoßen, wo wir lernen wir sollen annehmen, was die Bibel über uns sagt. Ich finde das sind geniale Wahrheiten, aber irgendwie war mir das trotzdem nie genug. Vielleicht weil es zu generell gehalten ist. Dann kam aber das beste Erlebnis das ich jemals mit Identität hatte, wie ein Aha-Erlebnis. Ich habe ein leises Flüstern in meinem Ohr gehört: Mirjam, du bist unbeschreiblich. Wie eine Offenbarung schoss das in meinen Kopf, als ob plötzlich alle Lichter angingen. Du bist nicht in Worte zu fassen. Namen würden nie komplett beschreiben wer du bist. Und das hat mich wiederum an Gott erinnert, der die Frage, “wer bist du?” ganz einfach in 2. Mose 3,14 mit: “Ich bin, der ich bin”, beantwortet. Wie fühlt sich das für dich an, wenn du einfach für dich sagst: Ich bin, der ich bin? Für mich war diese Erkenntnis total befreiend! Ich Bin und ich darf einfach Sein! 😂👑😊💟 Und neben dieser Erkenntnis gibt es tatsächlich sooo viele Dinge die Gott über jeden Einzelnen persönlich sagt, und diese Wahrheiten können wahnsinnig überwältigend sein. Plötzlich habe ich mich wieder erinnert, was ich über die Jahre von Gott oder auch über Prophetien von anderen Christen über mich gehört habe und immer wieder bestätigt bekommen habe. Manche Dinge fühlen sich da so an, als ob sie für die Zukunft sind. Aber die Wahrheit ist, dass Gott alles schon von Geburt an, in uns hineingelegt hat. Wir müssen es nur erkennen, dann wird sich unser selbst auch immer mehr manifestieren. Während wir einfach SEINE Kinder sein dürfen. Du BIST, der du bist! Unbeschreiblich!

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Heim kommen in die HEIMAT…

Heim kommen in die HEIMAT…
Nach einer längeren Blogpause möchte ich ein Thema teilen, das mich die letzten Wochen beschäftigt hat. Und zwar ist es das ‘Heim kommen’ – nicht zu sehr das “himmlische”, sondern eher das “irdische” Heim kommen.

Gott hat mich auf eine Reise mitgenommen, in der ich ‘Heimat’ erleben und Neues darüber lernen durfte.

Es war eine echte Reise. Mein Mann ist in sein Heimatland gereist, in Verbindung mit u.a. einem Fußballeinsatz. Und mir blieb fast nichts anderes übrig als auch in meine ‘Heimat’ zu fahren, zumal ich nicht alleine mit unseren beiden Töchtern die Zeit zu Hause absitzen wollte.

Vorab vielleicht ist zu erwähnen, dass Heimat für mich nicht wirklich örtlich gebunden ist, auf einen Ort, da ich in einer Familie aufwuchs, wo es hieß immer wieder umzuziehen, wegen beruflicher Versetzung meines Vaters.

Als Kind war Heimat für mich dann, wo meine Eltern, wir als Familie, wohnten.

Auf Google ist Heimat folgendermaßen definiert: “das Land oder die Gegend, wo man geboren und aufgewachsen ist oder wo man sich zu Hause fühlt, weil man schon lange dort wohnt.”

Für mich persönlich ist Heimat, wie hier das zweitere, eher ein Gefühl.

Später, auf meinem ersten Missionseinsatz in Südamerika habe ich gelernt, dass ich 1. mich heimisch auch in einem komplett fremden Land fühlen kann, das ich vorher nicht kannte, aber auch 2. dass meine ursprüngliche und zukünftige Heimat im Himmel ist und das irdische somit auch gar nicht so wichtig.

Jetzt, wo ich selbst meine Familie habe, also Mann und Kinder, wird mir manches doch nochmal anders deutlich. Die irdische Heimat bekommt wieder mehr eine Bedeutung. Ich setze mich damit auseinander, wie ich selbst aufgewachsen bin.

Wie ein Sprichwort sagt, ‘wenn du Eltern wirst durchlebst du die Kindheit nochmal, aber erst jetzt verstehst du sie’.

Nebenbei ist es ein ganz normaler Prozess sich mit dem Partner hin und wieder auszutauschen und zu reflektieren, wie man selbst aufgewachsen ist, wie man seine Kindheit erlebt hat, bewertet, was man selber mit in das eigene Familienleben mit aufnehmen möchte und von was man am liebsten, zum Teil sehr mühsam, auch loswerden möchte.

Zu diesem Prozess gehört auch ‘Heimat’ für sich selbst, auf Erden, zu finden, evtl. neu zu definieren oder wieder zu entdecken.

Denn im Erwachsenen werden ist es ja ganz normal, dass ich mich erstmal vom Elternhaus löse.

Meine Auslandserfahrungen, mein leben und wohnen in verschiedenen Orten und Ländern, hat mir gut geholfen das zu schaffen. Mich einerseits von meinem Elternhaus zu lösen, aber auch gleichzeitig meinen Blick zu öffnen. Die Erfahrung einer interkulturellen Ehe lässt mich sowieso ständig meine eigene Kultur in Frage stellen und als Familie die Königreich-Gottes-Kultur suchen. Aber das wäre noch ein Thema für sich.

Seit dem wir zwei Jahre in einem “fremden Land” leben (Thüringen ist auch für mich ein fremdes Land und eine andere Kultur), war es an der Zeit zurück zu unseren Wurzeln zu gehen und die Erfahrung auf’s Neue zu machen: Heim zu kommen.

Mir ist hier dieses irdische auch echt nochmal ganz bewusst geworden, wie wichtig es ist, und wie es sooo von Gott ist, “irdische” zum Greifen Nahe Erfahrungen zu machen, um das “geistliche himmlische” auch besser verstehen zu können.

‘Heim kommen’, was bedeutete es für mich auf meiner Reise in meiner Heimat?

Heimat ist, vertrautes zu erleben. Wie vertraute Menschen, vertraute Aktivitäten, vertraute Sprache, vertrautes Verhalten, vertraute Umgebung, vertraute Natur, vertraute Gerüche, vertraute Musik, vertrauter Geschmack – alles was meinen sechs Sinnen in etwa vertraut ist.

Heimat kann außerdem bedeuten: Sicherheit, Geborgenheit, zur Ruhe kommen, SEIN zu dürfen, sich ausdrücken und entfalten zu können, ein Ort wo man sich wohlfühlt, sich verbunden und angenommen fühlt, wo man sich nicht erklären muss, weil man sich verstanden fühlt (auch wenn die Sprache vll. eine andere ist).

Mir persönlich tat es enorm gut kürzlich nochmal bewusst zu erleben und zu reflektieren, was Heimat für mich bedeutet, um mein eigenes zu Hause bewusster eine Heimat werden lassen zu können.

Dabei ist mir auch wieder klar geworden, was mir hilft Heimat bei Gott zu finden.

“Denn hier auf der Erde gibt es keinen Ort, der wirklich unsere Heimat wäre und wo wir für immer bleiben könnten. Unsere ganze Sehnsucht gilt jener zukünftigen Stadt, ´zu der wir unterwegs sind`.” Hebräer 13:14 NGU2011

Während ich dieses ewige Ziel anstrebe, bedeutet es gleichzeitig für mich aber auch im Hier und Jetzt diese ewige Heimat in der Gegenwart zu finden.

Nach dem Motto: “HOME is where your HEART is!”

Was bedeutet für dich Heimat? Wo fühlst du dich zu Hause? Wie kannst du mehr Heimat in dein Hier und Jetzt bringen?